Zukunft gestalten - Stiftung der Evangelischen Gedächtniskirchengemeinde

Mit der Gründung der Stiftung "Zukunft gestalten" möchte die Gemeinde langfristig einen finanziellen Rahmen sicherstellen helfen, so dass unabhängig von der konjunkturellen Lage wichtige Arbeitsbereiche erhalten bleiben und Projekte durchgeführt werden können.

Näheres dazu erfahren Sie in unserer Satzung und in einer Broschüre. Beides lassen wir Ihnen bei Interesse gerne zukommen. Rechtliche und steuerrechtliche Hinweise können wir Ihnen ebenfalls geben bzw. vermitteln.

Kontakt: Pfarrer Jörg Marwitz, Tel. 06172/306567; Wolfgang Herder, Tel. 06172/36133

Vertrauen ist unser Kapital
Am Anfang stand die Stiftung der Eheleute Dippel. Das war vor über 100 Jahren der Grundstein für die Gedächtniskirche und für unsere Gemeinde. Wenn nun 2010 eine rechtsfähige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts ihre Tätigkeit aufnehmen konnte, dann mit dem Ziel, die Arbeit der Gedächtniskirchengemeinde in besonderer Weise zu fördern. Den finanziellen Grundstock legten zunächst die Gemeinde selbst und engagierte Gemeindemitglieder. Vorrangige Aufgabe ist es seither, weitere Zustifter zu gewinnen, denn nur mit den Kapitalerträgen lassen sich die Stiftungszwecke verwirklichen. Vertrauen ist das Kapital einer Stiftung, das es zunächst zu erwerben gilt. Flotte Flyer und edle Hochglanzbroschüren können dies nur schwer vermitteln. Gefordert sind inhaltliche Aussagen, gepaart mit Verlässlichkeit und Seriosität - Werte die man nicht so einfach verbal kommunizieren kann, sondern durch konkretes Handeln belegen muss.

Stiftungsgremien tagen gemeinsam
In der nachjuristischen Gründungsphase der Stiftung Zukunft gestalten liegt deshalb der derzeitige Schwerpunkt in der Auseinandersetzung mit den Inhalten und sich daraus ergebenen Strategien. Folglich haben die Gremien Vorstand, Stiftungsrat und Kuratorium in der Vergangenheit gemeinsam getagt. Selbstverständlich werden die satzungsgemäßen Aufgaben der Stiftungsorgane in getrennten Sitzungen korrekt abgearbeitet.

Kirdorfer Dialoge
Anlässlich einer Klausur Ende Februar 2012 im Kronenhof und zuletzt im Juni in den JuKS-Räumen im Gluckensteinweg 50 wurde mit externer Unterstützung, vermittelt von Jörg Bollmann, ein Konzept für eine Veranstaltungsreihe als Beitrag der Stiftung im Jubiläumsjahr 2013 entwickelt. Ein gelungener Einstieg war bereits die gemeinsame Veranstaltung mit dem Förderverein von St. Marien in unserer Kirche im Frühjahr. Der katholische Prälat Dr. Karl Jüsten sprach zum Thema „Lobby für Werte“.

Luther-Dekade der EKD – Reformation und Toleranz
Das war das übergreifende Thema der Kirdorfer Dialoge im Jahr 2013 . Drei Schwerpunkte waren dabei seitens der Stiftung vorgesehen: Zunächst die Toleranz zwischen Protestanten und Katholiken, Toleranz gegenüber anderen Lebensentwürfen und schließlich Überlegungen zur Toleranz und Fairness in der digitalen Welt. Prominente Referenten hatten zugesagt.

Kirchenpräsident kam zum Jubiläum
Gut vernetzt zu sein, ist heute die Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit. Formal auf dem Dienstweg, aber wirksam durch eine persönliche Ansprache war es gelungen, für die Predigt beim Festgottesdienst am 18.8.2013 den Präsidenten der EKHN Dr. Volker Jung zu gewinnen.

Wolfgang Herder, Vorstandsvorsitzender der Stiftung

"Die Stifter kehren zurück"

- so schrieb die Presse über die Verlegung der Grabsteine des Ehepaars Dippel vom Ev. Friedhof Untertor an die Gedächtniskirche.

Was war der Anlass dazu?

Das Ehepaar Johann Georg und Katharina Dippel hat 1912/13 die Gedächtniskirche gestiftet. Daran erinnert eine kleine Tafel im Eingangsbereich der Kirche. Wer aber das Grab auf dem Friedhof sah, konnte keinen Zusammenhang herstellen, die Bedeutung der beiden für die Bad Homburger Kirchengeschichte nicht erahnen.

Mit Zustimmung der Nachkommen des Ehepaars Dippel (Großneffen und Großnichte) sowie der Erlöserkirchengemeinde als Eigentümerin des Friedhofs Untertor wurden die Grabsteine an die Gedächtniskirche überführt und eine erklärende Tafel aufgestellt.

Mit den Kirchenstiftern kehrt auch der Gedanke des Stiftens wieder zurück. Durch die Gründung der Stiftung Zukunft gestalten sollen wichtige Arbeitsbereiche und Projekte der Gemeinde erhalten bzw. ermöglicht werden. Die Stiftung betrifft diesmal also nicht das Gebäude "Kirche", sondern die kirchliche Arbeit im inhaltlichen Sinne. Taunuszeitung, Bad Homburger Woche, Frankfurter Rundschau und Frankfurter Allgemeine Zeitung berichteten darüber.

Über die Stiftung

Die Gründungsstifter der Stiftung Zukunft gestalten sind neben der Gedächtniskirchengemeinde selbst Privatleute aus Bad Homburg, die die Arbeit der Gemeinde unterstützenswert finden. Das Stiftungskapital beträgt derzeit rund 130.000 Euro. Durch Zustiftungen kann das Kapital jederzeit erhöht werden. Dies ist wichtig, denn nur mit den Zinserträgen kann gewirtschaftet werden. Das Grundkapital selbst wird nicht angetastet.

Dem Vorstand der Stiftung gehören an:
Wolfgang Herder, Stadtrat a. D. und Gemeindeglied (Vors.)
Rudolf Herfurth, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Stiftungsrecht, Gemeindeglied (stellv. Vors.)

Andrea Herzig, Journalistin

Jörg Bollmann, Direktor des Gemeinschaftswerkes Ev. Publizistik, Gemeindeglied

Dem Stiftungsrat gehören an:
Jörg Marwitz, Pfarrer (Vors.)

Christian Müller, Mitglied des Kirchenvorstands

Eckehard Kruse, Mitglied des Kirchenvorstands bis 2009

Ulrich Gross, Mitglied des Kirchenvorstands bis 2015


Dem Kuratorium gehören an:
Barbara Jessen
Peter Löw
Ruprecht Maurer
Ulf Pleissner
Dr. Joachim Reinking
Hans-Georg Wagner
Felix von Waldow

Die Bankverbindung:
"Stiftung Zukunft gestalten"
Taunus-Sparkasse
IBAN: DE05 5125 0000 0001 0521 10
BIC: HELADEF1TSK